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Review: Rekord beim IT-Anwenderforum in Erfurt

In seinem Fazit hob PDV-Geschäftsführer Gregor Lietz noch einmal die Vorteile der E-Verwaltung hervor und erzeugte eine positve Stimmung bei den Gästen. © PDV-Systeme

Erfurt. Ein voll besetztes Palmenhaus, spannende Themen und lebhafte Diskussionen, hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung: Das 14. IT-Anwenderforum der PDV-Systeme GmbH avancierte zu einem echten Top-Event für IT-Entscheider und E-Government-Experten. Neben aufschlussreichen und praxisorientierten Fachvorträgen wurden auch ausgewählte Produkte im Rahmen einer kleinen Ausstellung vertiefend dargestellt.

Unter der Überschrift „Digitale Verwaltung 2020. Erfolg sichern.“ kamen am 1. und 2. Oktober in Erfurt über 150 Fachleute aus unterschiedlichen Verwaltungsbereichen und kirchlichen Institutionen zusammen, um sich aus erster Hand über die neuesten Entwicklungen im Umfeld der E-Verwaltung zu informieren. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee eröffnete mit einer Keynote, in der er seine Ideen und Erwartungen zur IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung im Freistaat vorstellte. Sie wird das traditionelle Verwaltungshandeln tiefgreifend verändern – nicht nur innerhalb einzelner Fachbereiche, sondern über Ressort- und Landesgrenzen hinweg.

Wie erfolgreiche E-Verwaltung jetzt gelingen kann

Ein gutes Beispiel hierfür stellt E-Justice mit der Umsetzung des Elektronischen Rechtsverkehrs und Einführung der E-Akte dar. Allein in der baden-württembergischen Justiz sollen bis 2020 circa 12.500 Arbeitsplätze in den Gerichten und Staatsanwaltschaften auf die elektronische Aktenführung umgestellt werden. Oberstaatsanwalt Jens Altemeier gab auf dem Anwenderforum einen Überblick über das E-Justice-Programm des Landes und sprach über die Einführung der E-Akte mit VIS-Justiz. Mit dem System werden nicht nur Verfahrensabläufe und die Akteneinsicht beschleunigt, sondern auch Möglichkeiten zur Vorgangsbearbeitung und mobilen Arbeit sowie moderne Formen der elektronischen Zusammenarbeit realisiert. Die Lösung erlaubt damit ein Höchstmaß an Flexibilität und persönlicher Effektivität. Ein wichtiger Schritt, um den steigenden Anforderungen an die Justiz begegnen zu können.

Die Kirche digitalisiert - Praxisbericht aus Freiburg

Auch viele andere Institutionen werden digitalisieren. Etwa kirchliche Institutionen, wie Wolfgang Stetter berichtete. Er ist Leiter der Registratur im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg. Bis 2018 soll dort die E-Akte und die digitale Rechnungsbearbeitung mit VIS eingeführt werden. In seinem Vortrag referierte Stetter über die speziellen Anforderungen und Herausforderungen, die sich aus dem Übergang von einer zentralen Papieraktenregistratur zur digitalen Schriftgutverwaltung ergeben.

Eingefahrene Wege verlassen, Experimente wagen

Damit eine solche Herkulesaufgabe gelingen kann, müssen Institutionen eingefahrene Wege verlassen und Experimente wagen, so Jörg Wenghöfer, Leiter der Abteilung der Hansestadt Lübeck. Sein Credo: „Wir müssen aufhören nur über die Digitale Verwaltung 2020 zu reden und anfangen sie zu machen." Gregor Lietz, Geschäftsführer der PDV-Systeme GmbH, schloss dann auch mit dem passenden Resümee: „Ohne das Aufzeigen von erfolgreichen IT-Projekten wie hier beim Anwenderforum ist die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung nicht zu schaffen. Wir freuen uns über das große Interesse am Anwenderforum mit jährlich steigenden Teilnehmerzahlen und hoffen, dass unsere Gäste die Aufbruchsstimmung mit nach Hause nehmen konnten.“

Über 150 Fachleute aus dem Umfeld der E-Verwaltung trafen sich am 1. und 2. Oktober zum 14. IT-Anwenderforum in Erfurt. Wir haben für Sie in einem kleinen, redaktionellen Videobeitrag Kernbotschaften der Teilnehmer aufbereitet.

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