Digitale Intelligenz im Amt: Wie KI Arbeitsweisen und Strukturen verändert

Künstliche Intelligenz gewinnt in der öffentlichen Verwaltung rasant an Bedeutung. Nachdem erste Anwendungen gezeigt haben, wie gut KI Fachverfahren, Recherche und Auswertungsprozesse unterstützen kann, rückt nun zunehmend eine andere Perspektive in den Vordergrund: Wie verändert KI langfristig die Arbeitsweise von Behörden – organisatorisch, fachlich und kulturell?

Mit der Einführung von Lösungen wie VIS-GenAI, die Verwaltungswissen strukturiert verfügbar machen und Analysen automatisiert vorbereiten können, entsteht eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie. Dabei zeigt sich deutlich: KI selbst ist nur ein Baustein. Die eigentliche Transformation findet in den Organisationen statt.

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Weiterentwicklung der Kompetenzen. Wo früher vor allem das manuelle Durcharbeiten von Akten im Fokus stand, gewinnen heute Fähigkeiten an Bedeutung, KI in den Arbeitsalltag einzubinden, KI-gestützte Ergebnisse kritisch zu bewerten, Quellen zu prüfen und die richtige Einordnung vorzunehmen. Dadurch rücken analytische und interpretierende Tätigkeiten stärker in den Mittelpunkt, während Routineaufgaben zunehmend automatisiert vorbereitet werden.

Parallel dazu müssen Strukturen und Verantwortlichkeiten angepasst werden. Verwaltungen entwickeln Leitlinien zum Umgang mit KI, etablieren Qualitäts- und Prüfprozesse und definieren klare Zuständigkeiten für Transparenz, Datenschutz und Ergebnisnachvollziehbarkeit. Gerade im öffentlichen Raum ist eine solide Governance entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und KI sicher einzusetzen.

Mit dem steigenden Einsatz von KI wächst auch die Bedeutung gut strukturierter Daten. Moderne Werkzeuge wie VIS-GenAI können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn Akten, Metadaten und Dokumente sauber gepflegt sind. Damit wird Datenqualität zu einem strategischen Erfolgsfaktor – nicht nur für Automatisierung, sondern für jede Form qualitätssicherer Verwaltungsarbeit.

Zudem zeigt sich, dass KI-Einführung kein einmaliger Schritt ist. Erfolgreiche Verwaltungen setzen auf Pilotphasen, iterative Verbesserungen und den kontinuierlichen Dialog mit Anwenderinnen und Anwendern. Unterstützende Systeme wie VIS-GenAI entwickeln sich fortlaufend weiter, und genauso müssen es auch Organisationen, Prozesse und Qualifizierungsangebote tun.

Damit wird deutlich: KI verändert Verwaltung nicht durch Technologie allein, sondern durch die Art, wie Behörden diese Technologie integrieren. Lösungen wie VIS-GenAI können dabei wertvolle Unterstützung bieten, doch entscheidend sind die Rahmenbedingungen – von Fachwissen über Governance bis hin zu einer aktiven Lernkultur.

Weitere Einblicke und Stimmen liefert unsere 10. Podcastfolge, hören Sie jetzt rein.

Gemeinsam für die digitale Staatsmodernisierung

Beim Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Philipp Amthor vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung in Erfurt bot sich unserem CEO Dirk Nerling die Möglichkeit, unsere Impulse für ein modernes, digitales Deutschland zu präsentieren.

Der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und dem Bund verdeutlichte, wie entscheidend eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Verwaltung und Wirtschaft für den digitalen Fortschritt ist. Mit dem geplanten Reallabor für Staatsmodernisierung setzt Thüringen hierbei ein wichtiges Zeichen.

Wir bedanken uns bei Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Mario Voigt, Thüringer Ministerpräsident, Steffen Schütz, Thüringer Minister für Digitale Transformation, Milen Starke, Staatssekretärin und Landes-CDO sowie allen Beteiligten für die offenen und konstruktiven Gespräche.

Gemeinsam möchten wir die gewonnenen Impulse nutzen, um digitale Verwaltungsangebote effizienter, bürgerfreundlicher und zukunftsfähiger zu gestalten. Wir freuen uns darauf, diesen Weg weiterhin aktiv mitzugestalten und die digitale Transformation in Thüringen und darüber hinaus zu unterstützen.

Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung – Chance, Wandel und Verantwortung

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Während gesellschaftlich oft diskutiert wird, ob KI eher Risiko oder Chance ist, zeigt der Blick in den Verwaltungsalltag ein anderes Bild: Die Digitalisierung erzeugt stetig wachsende Datenmengen, komplexe Vorgänge und steigende Dokumentationsanforderungen. Gleichzeitig bleiben personelle Ressourcen begrenzt. KI bietet hier nicht nur Entlastung, sondern vor allem neue Möglichkeiten, Wissen schneller und nachvollziehbarer zugänglich zu machen.

Im praktischen Einsatz versteht sich KI nicht als Ersatz für menschliche Entscheidungen, sondern als hilfreiches Unterstützungssystem. Sie strukturiert Informationen, schafft Orientierung und hilft dabei, Inhalte gezielt aufzubereiten. Besonders wertvoll ist sie in Bereichen, in denen große Datenmengen effizient erfasst, durchsucht oder analysiert werden müssen. Typische Einsatzfelder sind etwa:

  • Automatisierte Akten-/Vorgangs-/Dokumentenklassifizierung und -extraktion
  • Intelligente Suche und strukturierte Recherche
  • Generative Funktionen für Zusammenfassungen und Textentwürfe
  • Unterstützung bei umfangreichen Vorgängen

Solche Funktionen tragen dazu bei, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und Mitarbeitende spürbar zu entlasten – ohne die fachliche Verantwortung aus der Hand zu geben.

Verantwortung und Transparenz als Leitprinzipien

Gerade im öffentlichen Sektor ist ein verantwortungsvoller Umgang mit KI unverzichtbar. Transparenz darüber, wo KI eingesetzt wird, die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sowie die konsequente Einhaltung von Datenschutz und Datensicherheit bilden die Grundlage für vertrauenswürdige KI‑Anwendungen. Wichtig ist, dass Mitarbeitende wie Bürgerinnen und Bürger jederzeit sehen können, wie KI unterstützt und welche Rolle sie im Prozess übernimmt. So entsteht Vertrauen – und damit die Basis für eine erfolgreiche Nutzung neuer Technologien.

Warum KI schon heute einen Unterschied macht

Viele Verwaltungen nutzen bereits Pilotprojekte, Praxispartnerschaften und Forschungskooperationen, um KI in den Arbeitsalltag einzubinden. Die Erfahrungen zeigen, dass KI:

  • Routineaufgaben reduziert und Abläufe beschleunigt,
  • Fehlerquoten senkt,
  • Qualifizierte Mitarbeitende entlastet und
  • Zeit für komplexe, fachliche Arbeiten schafft.

Mit fortschreitender Digitalisierung – von der E‑Akte über standardisierte Workflows bis hin zur späteren Automatisierung einzelner Prozessschritte – wird KI zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Verwaltungsprozesse.

VIS‑GenAI – das KI‑Add‑on für die VIS‑Suite

Mit VIS‑GenAI stellt PDV eine speziell für die Praxis entwickelte KI‑Lösung bereit, die nahtlos in die VIS‑Suite als Add-on integriert werden kann und Mitarbeitende im Arbeitsalltag gezielt unterstützt. Das Add‑on bietet unter anderem:

  • Intelligente Dokumentenanalyse und strukturierte Zusammenfassungen
  • Unterstützung bei der Recherche in umfangreichen Aktenbeständen
  • qualitativ hochwertige Textvorschläge und Entwürfe

Damit wird KI zu einem echten Mehrwert – direkt in der vertrauten Umgebung der E‑Akte und unmittelbar nutzbar für alle, die täglich mit umfangreichen Informationen arbeiten.

PDV optimiert Prozesse – intern und für unsere Kundinnen und Kunden

Auch die PDV pflegt intern Prozessoptimierungen – wir unterstützen nicht nur unsere Kundinnen und Kunden bei der Prozessautomatisierung, sondern setzen diese Philosophie auch im eigenen Unternehmen um. Zum 1. Januar 2026 haben wir daher die schrittweise Implementierung eines neuen Enterprise-Resource-Planning Systems (ERP-Systems) aufgenommen. Mit dieser Investition schaffen wir die Grundlage für effizientere Abläufe, mehr Transparenz und eine nachhaltige Digitalisierung. Unser Ziel: Interne Prozesse so zu gestalten, dass wir Ihnen künftig noch besseren Service und eine schnellere Bearbeitung bieten können.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Sichere Datenübernahme: Alle bestehenden Vereinbarungen und Informationen werden vollständig übernommen.
  • Keine Änderungen für Sie: Bestellungen und Anfragen können Sie wie gewohnt aufgeben.
  • Modernes Belegdesign: Angebote, Rechnungen und Lieferscheine erhalten ein neues, einheitliches Layout.
  • Optimierte Prozesse: Das neue ERP-System ermöglicht uns, Ihre Anliegen künftig noch schneller zu bearbeiten.

Was bedeutet die ERP-Umstellung für unsere Kunden?

Rund um den Umstellungstermin kann es vereinzelt zu Verzögerungen kommen – wir tun alles, um diese so gering wie möglich zu halten. Damit wir Sie weiterhin zuverlässig erreichen, bitten wir Sie, uns aktuelle Kontaktdaten mitzuteilen, falls sich bei Ihnen etwas geändert hat.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft in einer digitalisierten Welt.

PDV GmbH erhält erneut TÜV-Siegel für GoBD-konforme Software 

Mit der aktuellen GoBD-Zertifizierung bestätigt der TÜV Saarland erneut, dass die VIS-Suite der PDV GmbH alle Anforderungen und Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form erfüllt.

Eine rechtskonforme, nachvollziehbare und manipulationssichere Dokumentation von Prozessen und Entscheidungen ist in einer zunehmend digitalisierten Verwaltungslandschaft unerlässlich. Mit intelligenten Mechanismen zur Protokollierung, Versionierung und Integritätsprüfung schafft die PDV GmbH die Grundlage für eine vertrauenswürdige Schriftgutverwaltung und -archivierung.

Das TÜV-Gütesiegel bescheinigt den Versionen VIS-Suite 6 und VIS-Suite 7, die gesetzlichen Vorgaben des GoBD zuverlässig über die Lebensdauer des Dokuments sicherzustellen. Für Verwaltungen bedeutet das: Revisionssicherheit auf höchstem Niveau.

Mehr zur VIS-Suite

Nachhaltigkeit, die wächst: PDV pflanzt Jubiläumsbaum bei der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK)

Im Jahr 2020 feierte die PDV GmbH ihr 30-jähriges Firmenjubiläum – ein Anlass, der nicht nur intern gewürdigt wurde, sondern auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Verbundenheit mit unseren Kunden setzte. Unter dem Motto „30 Jahre – 30 Bäume“ stellte die PDV GmbH insgesamt 30 junge Bäume zur Verfügung, die gemeinsam mit Kunden gepflanzt werden sollten. Ein nachhaltiges Geschenk mit Symbolkraft. Ein Teil der Pflanzungen wurde durch die Corona-Pandemie und andere Umstände ausgebremst – doch das Engagement für die Aktion blieb bestehen.

Nun, passend zum 35-jährigen Jubiläum der PDV GmbH, konnte der letzte Baum seinen Platz finden.

Bei der Evangelischen Kirche in Bremen wurde eine Eberesche, auch bekannt als Vogelbeere, gepflanzt. Diese Baumart ist nicht nur optisch ein Highlight mit ihren leuchtend roten Beeren und gefiederten Blättern, sondern auch ökologisch wertvoll und gilt als besonders robust, stadtklimafest und anpassungsfähig.

Wir freuen uns, gemeinsam mit der Bremischen Evangelischen Kirche ein weiteres grünes Zeichen zu setzen. „Ich bin mir absolut sicher: Wir werden gemeinsam wachsen.“ sagte Robert Häfner, Leiter der Niederlassungen Nord der PDV GmbH und spielte damit auch auf die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der PDV und der Evangelischen Kirche in Bremen an.

Die Baumaktion der PDV steht symbolisch für das enge, partnerschaftliche Verhältnis zu unseren Kunden.

Baumpflanz-Aktion der PDV GmbH mit der BEK

Im Bild: Frau Dr. Schmidt, stellv. Leiterin der Bremischen Evangelischen Kirche und Robert Häfner, Leiter der Niederlassungen Nord der PDV GmbH bei der Pflanzaktion

eGovernment Award 2025 – Nominiert für die beste E-Akte – Abstimmung bis 30. Juli 2025

Die PDV GmbH freut sich über die Nominierung für den renommierten eGovernment Award 2025 in der Kategorie E-Akte! Mit dieser Auszeichnung werden die innovativsten und zuverlässigsten Anbieter im Bereich der digitalen Verwaltung gewürdigt.

Als Spezialist für die öffentliche Verwaltung setzen wir auf praxiserprobte und zukunftsorientierte Lösungen – und Sie haben die Möglichkeit, aktiv mitzuentscheiden. Denn die beste E-Akte wird von denen ausgewählt, die sie täglich nutzen und weiterentwickeln.

Die Abstimmung läuft bis zum 30. Juli 2025. Unterstützen Sie Ihr VIS der PDV und helfen Sie, die digitale Verwaltung effizienter zu gestalten!

Der Readers‘ Choice Award 2025, organisiert von eGovernment unter der Schirmherrschaft von Dr. Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und für Heimat, gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Favoriten in zehn Kategorien des eGovernment zu wählen.

Jetzt abstimmen und die Zukunft der digitalen Verwaltung mitgestalten!