GEOMAGIC und PDV-Systeme fusionieren

Das Unternehmen Geomagic, Anbieter von geographischen Informationssystemen(GIS) im Utility-Sektor, und PDV-Systeme, Unternehmen für die Entwicklung von Workflow-Produkten und E-Government-Lösungen, haben fusioniert. Mit dem Zusammenschluss unter dem Namen PDV-Systeme will sich das Unternehmen präziser an den Entwicklungen seiner Kernmärkte ausrichten, Synergien zwischen seinen Kompetenzfeldern schaffen und den Kunden nachhaltigen Mehrwert bieten. In das Unternehmen floss Fremdkapital einesprivatwirtschaftlichen Investors, das eine tragfähige Basis für die weiteren Innovationen bildet.

 

Wolfgang Schulz, Geschäftsführer von PDV-Systeme verspricht sich von der Fusion mit GEOMAGIC hohen Nutzenzugewinn für die Kunden.

Seit der Gründung 1994 hat sich der SmallworId-Partner Geomagic auf die Inwertsetzung von geographischen Daten vornehmlich im Utility-Sektor spezialisiert. Das 1990 gegründete Unternehmen PDV-Systeme entwickelt auf der Basis nativer Plattformen wie Oracle und Microsoft Standardapplikationen für die Bereiche Dokumentenmanagement und Vorgangsbearbeitung in der Öffentlichen Verwaltung.

 

 

Erklärtes Ziel der jetzt vollzogenen Fusion sei die Integration und Erweiterung des Gesamtangebots sowie des technologischen Know-how. Der Kompetenzzuwachs solle sich auch und gerade im Angebot durchgängiger Standardprodukte niederschlagen, so dass bestehende und potenzielle Kunden von diesem Zugewinn für ihre jeweiligen Anwendungsfelder profitieren. „Es ist eindeutig festzustellen, dass sich die Bedürfnisse in den Marktsegmenten, in denen Geomagic und PDV-Systeme aktiv sind, annähern", sagt Wolfgang Schulz, Geschäftsführer der PDV-Systeme.

 

Im E-Government wie Versorgungssektor würden heute nahezu alle Arbeitsprozesse den Zugriff auf raumbezogene Daten und Informationen erfordern. Damit seien GIS auf dem Weg, integraler Bestandteil der Workflows zu werden - in der öffentlichen Verwaltung ebenso wie in privaten Unternehmen und im Utiiity-Bereich. Beide Unternehmen zusammen verfügten über erhebliche Wachsumspotenziale. „Sie vollständig zu erschließen und ein präzise am Marktbedarf ausgerichtetet gemeinsames Produktportfolio anzubieten, war für uns die Intention zur Verschmelzung der Firmen", erläutert Schulz die strategischen Hintergründe der Fusion.

 

Der bisherige Umgang mit GIS sei zu sehr auf die Einzelfunktionen fokussiert Effizient werde der Einsatz erst mit einer kooperativen Nutzung von Geoinformationen und Dokumenten.

 

Mit nun 120 Mitarbeitern und einer soliden Kapitalbasis sind wir personell und wirtschaftlich so ausgestattet, dass wir auch die Anforderungen großer Kunden mit komplex vernetzten Projekten effizient erfüllen" so Schulz.

 

 

Quelle: GeoBIT Ausgabe 05/2004